Seit mehreren Wochen ist in der Lindenschule die “GTS-Freizeit” das Gesprächsthema Nummer eins.

Die Vorfreude steigt und die Kinder, sowie die Betreuer, fieber schon auf eine lustige und abwechslunsreiche Woche hin.

Die Freizeit findet dieses Jahr in der ersten Osterferienwoche statt: Montag, 06. April – Freitag, 10. April 2020.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie im Flyer.

Flyer GTS Freizeit 2020

 

 

Das erste Filmfestival an der Lindenschule war Abschluss eines Film-AG-Projekts der Ganztagsbetreuung. Vier Filme sind über das Schuljahr entstanden, an den alle 4 Klassenstufen beteiligt waren. Die Kinder haben sich Handlung, Kostüme und Requisiten selbst überlegt.

 

Der rote Teppich ist ausgerollt, die große Leinwand aufgebaut. Direkt vor der Bühne sind die Plätze für die VIPs gekennzeichnet. Hier werden die Hauptakteure des Abends, die Schauspieler, Platz nehmen. Im Foyer warten Häppchen auf die herausgeputzen Gäste, Popcornduft erfüllt die Luft. Die Turnhalle der Lindenschule in der Ostfilderner Parksiedlung ist Schauplatz des ersten Filmfestivals an der Grundschule. Es ist der krönende Abschluss eines AG-Projekts der Ganztagebetreuung, das über das gesamte Schuljahr hinweg in Form von vier Kurzfilmen Gestalt angenommen hat. Anlass dafür war das 60-jährige Bestehen der Lindenschule.

Die Regie haben Andrea Spätling, Leiterin der Ganztagsbetreuung, und ihre Kollegin Franziska Schnizler übernommen.

Die kurzweiligen Ergebnisse wurdem beim Festival jetzt den Familien, Lehrern und Ganztagsbetreuern präsentiert. Dafür haben sich die Hauptakteure richtig schick gemacht. Aufgeregt nehmen die Schüler auf ihren VIP-Plätzen vor der Bühne Platz. Seitlich der Bühne sind schon die vielen kleinen goldenen “Ofis” aufgebaut – die kleinen Pokale sind sozusagen die Ostfilderner Oscars. Vergeben werden sie in Kategorien wie “Bestes Kostüm”, “Beste Darstellung von Detektivarbeit”, “Bestes Drehbuch” oder “Schönstes Happyend”.

Mit von der Partie bei mehreren Filmen war die etwa achtjährige Henriette, die die dritte Klasse besucht. “Das hat großen Spaß gemacht, die Filme in der Schule zu drehen”, erzählt sie begeistert, “wir haben uns alles selbst ausgedacht.” Zu richtigen Filmprofis wurden auch Anna und Annegret (beide sieben Jahre). Anna war beim Detektivfilm “Die Diebe” dabei, Annegret beim “Klassenfest”. “Bei unserem Film sind wir aus dem Fenster im Klassenzimmer geklettert, das war lustig, das darf man sonst ja nicht”, berichtet Annegret über die besondere Szene.

“Artikel: Katja Eisenhardt, Eßlinger Zeitung”

 

Licht und Schatten

Das Herbstferienprogramm der Lindenschule zeigte wieder einmal, dass Spaß haben und  Erfahrungen machen zusammengehört.

„Huch, wie groß bin ich denn plötzlich“, entfuhr es ganz überrascht dem 8 jährigen Tom, als er das erste Mal hinter der großen Schattenbühne steht. Das war eine ganz neue Erfahrung für ihn, sich einmal aus so einer Perspektive zu sehen. „Licht und Schatten“, lautete das Motto des Ferienprogrammes der Lindenschule. Vier Tage befassten sich  rund 40 Kinder und deren Betreuer  diesem weitgefächerten Thema. Lichterhäuser basteln, Kerzenziehen, eine eigene Schattenbühne bauen, ein Besuch im Planetarium, Monsterschattensuche im Wald und riesengroße Lichterhäuser umsäumten die Herbstferientage. Im Mittelpunkt stand allerdings das Ausprobieren und Spielen hinter den großen Schattenbühnen, an denen vier Kinder gleichzeitig agieren konnten. Ein interessantes Erlebnis zu sehen, wie sich das eigene Schattenbild mit der Nähe und Entfernung zur Leinwand verändert. Ein selbstgebautes Auto, das eigentlich nur aus einer großen Pappscheibe bestand wurde zum verblüffenden, realistischen  Fahrzeug, mit dem die Reise um die Welt ging. Ein  ausgeschnittener Pappflügel und zwei Kinder täuschten überzeugend ein Flugzeug nach. Mit den Ideen der Schüler und Schülerinnen ging es um die Welt zu vielen Ländern, an denen das Auto oder das Flugzeug halt machte: In Japan entstand ein spannendes Duell mit großen Schwertern, in Schweden kämpften Elche, In Frankreich brachten die Kinder mit ihrem eigenen Körper den Eifelturm auf die Bühne und in New York durfte die Freiheitsstatue nicht fehlen. Nach vier eifrigen Tagen und zwei Proben wagten die Kinder eine Vorführung für geladene Gäste, die sichtlich beeindruckt von der unterhaltsamen und außergewöhnlichen Show waren –  ein solches Schattenspektakel gibt es nicht alle Tage.