Als es am 17. März hieß „Schulen zu“, fiel damit auch der Vorhang für die GTS. Schnell fanden sich aber Angebote für die – wenn auch zunächst sehr stark begrenzten und eingeschränkten – Notbetreuungen. Nach der ersten Zeit entstanden auch Einzelbetreuungen für eine differenzierte Lernunterstützung einzelner SchülerInnen mit dem Bedarf dazu.

Außerdem wurde die Zeit genutzt, um die beiden Spielezimmer neu zu streichen und die Wände dort und vor den Räumen malerisch zu  gestalten. Vielleicht haben Sie daheim auch schon etwas von unseren neuen Teamkollegen den „Lindenschulmäusen“, Affen und anderen gehört. Neben der Notbetreuung an der Lindenschule selbst, engagierte sich die GTS wie einige weitere Einrichtungen des Kreisjugendrings Esslingen e.V. in den Notbetreuungen der Mediusklinken an den Standorten in Ruit, Nürtingen und Kirchheim Teck.

Es wurde gelernt, gespielt und gelacht, doch das was die GTS und ihre Angebote ausmacht, war und ist auch jetzt noch nicht wieder umsetzbar: eine große Vielzahl an Angeboten, möglichst breit gefächert, für jeden und jede etwas dabei und vor allem: viel Raum für freies Bewegen, sich begegnen und untereinander mischen. Dennoch gelang und gelingt es im Rahmen der Möglichkeiten immer mehr und mit viel Einsatz schöne Betreuungsinhalte zu gestalten. So gibt es mittlerweile innerhalb der einzelnen Gruppen abwechslungsreiches Programm und bei der Hitze auch die wohlverdiente Abkühlung durch Wasserspielstationen im Schulgarten, Gruppe für Gruppe, sodass jeder mal an der Reihe sein kann. Ein getaktetes Nutzprogramm für die sonst so frei wählbaren Stützpunkte und auch die ein oder anderen Ausflüge unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen sind möglich. Auch das Medium „Video“ wurde neu entdeckt und so kamen beispielsweise eigens hergestellte Rätselspiele über die Leinwand daher.

Bevor steht uns nun das Sommerferienprogramm, das in Cornabedingter Form wieder stattfinden darf. Unsere Mottos: „Hokus Pokus“, „Ab ins All“ und „Ein Fall für…“ lassen die GTS mit ihrer Vielseitigkeit hervorblitzen und erahnen, wie man sie eigentlich kennt. Normal ist natürlich trotzdem anders und vieles ist derzeit noch eingeschränkt oder nicht möglich, aber wir drücken allesamt die Daumen, dass die Lage es zulässt, auch in der neuen Normalität mit der Zeit wieder etwas mehr alt Gewohntes begrüßen zu können

Und bis dahin macht die GTS eben das, was sie am besten kann: ihre Kreativität einsetzen, sodass es auch in Ausnahmesituationen zu möglichst schönem Programm kommen kann.